Fisch

Fish ‘n grill: So gelingt der perfekte Fischgenuss

Ist kein ganzer Fisch zu bekommen? Ein köstliches Lachsfilet eignet sich ebenfalls wunderbar für die Zubereitung auf dem Grill. Quelle: pixabay.com © ritae (CC0 Creative Commons)

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Fisch vom Grill ist im Sommer ideal: Fisch ist leicht und bekömmlich, er harmoniert wunderbar mit einem frischen Weißwein und lässt sich mit Salat, Kartoffeln oder Baguette genießen. Damit der Fisch vom Grill nicht nur gut schmeckt, sondern auch gut aussieht, gibt es einen Trick: Kartoffeln als Standhilfe. Lesen Sie, welche Fische sich besonders gut eignen und wie Kartoffeln für das optische Highlight auf dem Teller sorgen.

Welcher Fisch?

Als Faustregel gilt: Der beste Fisch für den besten Genuss! Der erste wichtige Schritt auf dem Weg zum perfekten Fischgenuss ist der Fisch selbst. Sie sollten weder auf Tiefkühlware zurückgreifen noch zu kleine Fische wählen. Fettreiche Fische mit besonders fester Haut sind gut für die Zubereitung auf dem Grill geeignet:

  • Wolfsbarsch
  • Lachs
  • Forellen
  • Saiblinge

Diese großen Fische können Sie ohne zusätzlichen Schutz auf dem Grill garen. Entscheiden Sie sich für kleinere Fische mit weniger fester Haut, sollten Sie diese zum Beispiel in ein Bananenblatt wickeln.

Welche Vorbereitung?

Nichts ist so ärgerlich wie ein ganzer Fisch, der auf dem Grill wunderbar aussieht und beim Herunternehmen in Einzelteile zerfällt. Meist bleibt die knusprige Haut am Rost kleben, das ist besonders ärgerlich. Alufolie ist aus gesundheitlicher Sicht keine Option, denn sie gibt Schadstoffe an das Grillgut ab. Abgesehen davon ist sie hinderlich, wenn Sie eine schöne knusprige Kruste erreichen wollen.

Sie sollten den Rost sorgfältig einölen, denn dann minimieren Sie das Risiko, dass der Fisch daran kleben bleibt. Außerdem gibt es einen ganz einfachen Trick, der die Kontaktfläche zum Grill auf ein Minimum reduziert. Stecken Sie einfach Kartoffeln in den Bauch und richten Sie den Fisch auf. Dann liegt er nicht mehr auf der Seite, sondern steht beim Grillen. Das hat gleich mehrere Vorteile.

  • Wird der Fisch im aufgerichteten Zustand gegrillt, machte einer extra gute Figur auf dem Teller. Er sieht einfach sehr ansprechend aus, wenn er als komplettes Tier aufrecht auf dem Teller angerichtet wird.
  • Die Kartoffeln im Bauch werden mitgegart und dienen direkt als Beilage.
  • Wird der Fisch vorab mit frischen Kräutern gefüllt, sind die Kartoffeln noch schmackhafter.

Für Sicherheit am Grill sorgen

Abgesehen von der Vorbereitung des Grills und des Fisches dürfen Sie Ihre eigene Sicherheit nicht vergessen. Sie sollten unbedingt auf Vorsichtsmaßnahmen beim Grillen achten. Das bedeutet, dass der Grill an einer windgeschützten und ebenen Stelle platziert ist, dass der Untergrund nicht brennbar ist und der Grill selbst einen festen Stand hat.

Bereiten Sie das Brenngut beim Holzkohlegrill vor und prüfen Sie bei einem Gasgrill vorab den Füllstand und die Funktionsfähigkeit der Gasflasche. Falls sie gewechselt werden muss, sollten Sie sich an diese Sicherheitstipps halten. Sie selbst tragen beim Grillen am besten eine schützende, lange Schürze und Grillhandschuhe. Verwenden Sie langstielige Werkzeuge am Grill, um genügend Abstand zur Hitzequelle zu gewährleisten. Und zu guter Letzt: Lassen Sie keine Kinder in die Nähe des Grills. Zu groß ist die Gefahr sich zu verbrennen. Alternativ können Sie den Kindern ebenfalls eine eigene Grillausrüstung geben, damit sie gut geschützt mit Handschuhen und der richtigen Kleidung als kleine Grillhelfer aktiv werden können.

Fischsud auffangen

Finden Sie es schade, dass der Sud aus dem Fisch heruntertropft und verlorengeht? Dann könnten Sie auf einem Holzkohlegrill folgenden Trick ausprobieren. Bereiten Sie ein Kartoffel-Gratin zwischen den Kohlekörben zu. Das dauert deutlich länger, als Fische zuzubereiten. Setzen Sie auf der Hälfte der Garzeit des Kartoffel-Gratins die Fische darüber. Dann tropft der aromatische Saft in die Kartoffeln und verfeinert die Beilage.

Fischkorb statt Kartoffel

Wenn Sie die Fische nicht aufrecht grillen wollen, können Sie auf einen Fischkorb zurückgreifen. Dieser erleichtert das Umdrehen der Fische. Allerdings besteht hier ein vergrößertes Risiko, dass der Fisch zerfällt und die Haut zerreißt. Denn oft graben sich die Fischkörbe in die Haut ein und reißen sie beim Öffnen ab. Um diesem Problem entgegenzutreten, können Sie den Fisch von außen zum Beispiel in geschnittene Zitrusscheiben hüllen. Diese schützen die Haut vor dem Verbrennen vor dem verkleben an den Fischkörben. Allerdings lässt sich mit dieser Methode keine knusprige Haut grillen.

Fisch
Im Fischkorb sieht der Fisch gut aus – doch beim Öffnen des Korbs bleibt die Haut leider oft daran kleben. Quelle: pixabay.com © distelapparath (CC0 Creative Commons)

Ein Vorteil von Fischkörben besteht darin, dass kleingeschnittene Füllungen aus Kräutern oder Zitrusscheiben nicht aus dem Fisch herausgleiten können.

Wie heiß darf es sein?

Es ist zwar verlockend, Fische bei großer Hitze zuzubereiten, doch ratsam ist es nicht. Fische werden viel schneller gar als Fleisch. Auch verbrennt die Haut bei zu hoher Hitze und ist dann nicht mehr genießbar. Achten Sie deshalb auf eine moderate Hitzezufuhr und lassen Sie den Fisch langsam garen. Das erhöht zudem die Chance darauf, dass der komplette Fisch vom Grill ablösbar wird, ohne dass Hautfetzen hängen bleiben.

Abstand zwischen Hitzequelle und Fisch

Um einen perfekt gegarten Fisch zu erhalten ist es hilfreich, den Abstand zwischen dem Fisch und der Glut zu vergrößern. Schon wenige Zentimeter können den Unterschied machen, um den ideal gegarten Fisch mit einer wunderbar krossen Haut zu grillen. Manche Hersteller bieten für ihre Grills besonderer Roste an, die leicht nach oben gebogen sind. Diese sind oft gut für die Zubereitung von Fisch geeignet. Kombinieren Sie eine moderate Hitze mit einem vergrößerten Abstand zwischen Hitzequelle und Fisch, schaffen Sie die idealen Bedingungen für die perfekte Zubereitung.

Wie wird die Kruste besonders kross?

Wenn Sie Wert auf eine schöne knusprige Kruste legen, sollten Sie es einmal mit Salz probieren. Dazu ist es ratsam, den Fisch vorab so trocken wie möglich zu tupfen. Salzen Sie dann die Hautseiten kräftig ein, denn das bewirkt einen vergleichbaren Effekt wie bei einer Schweineschwarte. Salz sorgt für die Krustenbildung. Natürlich wird die Haut dann nicht nur kross, sondern eben auch salzig – das müssen Sie im Hinterkopf behalten. Geschmacklich Ausgleichen lässt sich das mit milden Beilagen oder auch mit einem frisch gezapften Bier. Übrigens ist Fisch in Salzkruste auch etwas für den Backofen!

Knusprig und schön anzusehen: So macht Fisch grillen und essen Spaß

Mit unseren Tipps sollte es Ihnen gelingen, einen Fisch ganz besonders lecker und ansehnlich zuzubereiten. Die Kartoffeln im Bauch des Fisches sorgen für einen sicheren Stand auf dem Grill und lassen gleichzeitig eine rundum gleichmäßige Bräunung zu. Abgesehen davon sehen aufrecht gegrillte Fische auf dem Grillteller wirklich extra lecker aus! Haben Sie Lust auf Fisch bekommen? Dann finden Sie in unserem Beitrag Rezepte, Tipps & mehr: So gelingt der Fisch auf dem Grill noch mehr köstliche Anregungen.

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