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Frikadellen – Das Familienrezept mit Tradition

Kaum ein Gericht ist so beliebt und variabel wie Frikadellen. Die gebratenen oder gegrillten Hackfleischbällchen schmecken kalt oder warm. Durch verschiedene Würzungen und Saucen erhaltet Ihr immer wieder neue Variationen. Wir stellen Euch ein Rezept für knusprig gebratene Frikadellen vor, die sich hervorragend für Hauptmahlzeiten, Partybuffets oder einen Imbiss zwischendurch eignen.

Zutaten

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  • 1 Brötchen (altbacken)
  • 1 Zwiebel (mittelgroß)
  • 500 g Hackfleisch (gemischt von Rind und Schwein)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Senf (scharf oder mittelscharf)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 gestr. TL Majoran (getrocknet)
  • 2 TL Petersilie (getrocknet)
  • 1 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Optional:

  • Knoblauch
  • Mehl oder Semmelbrösel

Schritt für Schritt

  1. Brötchen in lauwarmem Wasser einweichen.
  2. Zwiebel und eventuell Knoblauch schälen und in kleine Stückchen schneiden.
  3. Hackfleisch in eine Schüssel geben, das Ei darüber aufschlagen. Zwiebelstückchen dazugeben. Masse mit Senf, Paprikapulver, Majoran und Petersilie würzen. Anschließend Salz und reichlich Pfeffer hinzufügen.
  4. Die Hackfleischmasse mindestens 5 Minuten mit der Hand sehr gut durchkneten.
  5. Brötchen gründlich ausdrücken und zur Masse geben. Erneut mindestens 5 Minuten lang kneten.
  6. Zum Abschmecken ein wenig von der Masse anbraten.
  7. Arbeitsfläche leicht bemehlen. Aus der Hackfleischmasse gleich große Bällchen formen, flach drücken. Nach Belieben in Mehl oder Semmelbröseln wenden. Frikadellen auf der Arbeitsfläche ablegen.
  8. Fett in einer großen Pfanne stark erhitzen. Frikadellen auf jeder Seite gut anbraten. Anschließend Hitze zurücknehmen und Frikadellen ca. 15-20 Minuten lang fertigbraten. Mehrfach wenden. Bei einer Kerntemperatur von 75 °C sind die Frikadellen gut durchgegart.
  9. Frikadellen aus der Pfanne nehmen und kurz auf Küchenpapier das überschüssige Fett abtropfen lassen. Servieren.

Tipps & Hinweise

  • Damit die Frikadellen gut gelingen, braucht Ihr eine geeignete Pfanne. Sie sollte nicht zu flach sein, sonst spritzt beim Braten viel Fett heraus. Außerdem benötigen die Frikadellen Platz. Es ist besser, kleinere Mengen nacheinander zu braten, als zu viele Frikadellen in eine Pfanne zu zwängen.
  • Ganz gleich, welches Speisefett Ihr verwendet: Die Qualität ist wichtig. Außerdem müssen sich Öl oder Margarine für die hohen Temperaturen beim Anbraten eignen. Bei fettreduzierter Margarine ist das nicht der Fall
  • Durch das Kneten mit der Hand, einem großen Löffel oder einer Gabel entsteht meist eine bessere Hackfleischmasse als beim Kneten mit der Küchenmaschine oder einem Mixer. Maschinell geknetete Frikadellen sind oft trockener. Lasst Euch genügend Zeit beim Kneten. Dann erhaltet Ihr eine gut durchmischte Masse, die beim Braten nicht auseinanderfällt.
  • Die Zwiebeln für Eure Frikadellen müssen nicht unbedingt roh sein. Ihr könnt Sie ebenso gut andünsten oder karamellisieren, bevor Ihr Sie unter das Hackfleisch mischt.