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Linsensuppe mit Würstchen: einfach und lecker

Linsensuppe
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Linsensuppe Rezept

Unkompliziert in der Zubereitung, nährstoffreich und lecker: Linsensuppe gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Wir stellen Euch hier Opas Linsensuppe Rezept vor, das sowohl mit als auch ohne Würstchen schmeckt. Wenn Ihr vegetarisch kocht, nehmt Ihr als Suppenbasis Gemüsebrühe.

  • Vorbereitung + Wartezeit: 00:25 (12 Stunden einweichen)
  • Grill- / Kochzeit: 00:20
  • Gesamtdauer ohne Wartezeit: 00:45
  • Menge: 4 Portionen 1x
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Zutaten

  • 300 g Tellerlinsen
  • Wasser zum Einweichen
  • 1 Stange Lauch
  • 2 große Karotten
  • 150 g Knollensellerie
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 gestr. TL gem. Koriander
  • 1 gestr. TL gem. Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver (scharf oder edelsüß)
  • ½ TL gem. Kurkuma
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1,5 l Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • 2 EL Weinessig
  • 1 gestr. TL Zucker
  • Salz
  • ½ Bund großblättrige Petersilie

Optional: 4 Wiener Würstchen

Schritt für Schritt

  1. Am Vorabend Tellerlinsen in einem Sieb sorgfältig waschen und Verunreinigungen entfernen. In der dreifachen Menge Wasser über Nacht einweichen.
  2. Lauch putzen, in Ringe schneiden. Karotten und Sellerie schälen und würfeln. Knoblauchzehe und Zwiebel schälen und hacken.
  3. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Knoblauch und Zwiebeln andünsten. Koriander, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Kurkuma dazugeben, umrühren.
  4. In der Mitte des Topfs etwas Platz schaffen. Tomatenmark direkt auf dem Topfboden kurz anbraten. Umrühren.
  5. Lauch, Karotten und Sellerie dazugeben. Alle Zutaten gut vermischen.
  6. Linsen abtropfen lassen, in den Topf geben und mit der Brühe ablöschen.
  7. Hitze zurücknehmen und Linsensuppe auf geringer Hitze 20-25 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  8. Mit Essig, Zucker und Salz abschmecken.
  9. Nach Belieben Wiener Würstchen geschnitten oder im Ganzen in die Linsensuppe geben. Fünf Minuten mitziehen lassen.
  10. Vor dem Servieren Petersilie waschen, Blätter abzupfen, grob zerkleinern und über die Suppe streuen.

Die Linse: eine tolle Hülsenfrucht

Linsen dienen seit sehr langer Zeit als Nahrungsmittel. Bereits für die Steinzeit gilt der Verzehr von Linsen als nachgewiesen. In einigen Ländern zählen sie zu den Hauptnahrungsmitteln. Bei uns sind vor allem grünlich-braune Tellerlinsen bekannt. Sie werden als Rohware oder fertig zubereitet in Linsensuppen und Linseneintöpfen angeboten. Daneben gibt es zahlreiche weitere Linsensorten. Sie können kleiner oder größer sein, gelb, rot, schwarz, grau oder marmoriert. Einige gaben einen intensiven Geschmack, andere schmecken nussig oder zart.

Wenn Ihr wissen möchtet, was Ihr mit Linsen alles zubereiten könnt, braucht Ihr nur einen Blick in die regionalen Küchen des indischen Subkontinents werfen. Dal (eine cremige Suppe aus Linsen oder anderen Hülsenfrüchten). Linsen-Curry, Linsen-Pilaf, Linsen-Fladenbrot oder süßer Linsen-Pudding sind nur einige der beliebten Gerichte. Ganz so vielseitig wird bei uns die Linse nicht eingesetzt. Deftige Suppen und Eintöpfe sind das Haupteinsatzgebiet. Langweilig muss das Kochen mit Linsen trotzdem nicht sein. Denn sie lassen sich mit vielen anderen Zutaten kombinieren und auf verschiedene Weisen würzen.

Wie gesund ist Linsensuppe?

Linsen gelten als sehr hochwertiges Nahrungsmittel. Die genaue Zusammensetzung der Nährstoffe hängt von Sorte, Bodenbeschaffenheit und Witterungsbedingungen ab. Sie enthalten viel pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Außerdem sind sie eine ausgezeichnete Quelle für B-Vitamine wie Folsäure sowie wichtige Mineralien und Spurenelemente wie Mangan, Eisen, Zink, Kalium und Magnesium. Aus diesen Gründen steht die Linse bei vielen speziellen Ernährungs- und Diätformen auf dem Speiseplan. Zudem eignet sie sich für glutenfreie Rezepte.

Ein paar Dinge gibt es bei der Verwendung von Linsen zu beachten. Sie enthalten Stoffe, die die Aufnahme bestimmter Mineralien beeinträchtigen. Außerdem verträgt nicht jeder Linsen gleich gut, und es können Verdauungsprobleme auftreten. Das Einweichen der Linsen sorgt nicht nur für eine verkürzte Kochzeit. Auf diese Weise lassen sich auch Substanzen ausspülen, die die Bekömmlichkeit der Linsen beeinträchtigen. Ein Teil der Nährstoffe geht dabei allerdings auch verloren.

Was für Linsen nimmt man für Linsensuppe?

Für die Linsensuppe sind handelsübliche Tellerlinsen hervorragend geeignet. Diese Linsensorte hat einen Durchmesser von ca. 6-7 mm. Sie sind kurz nach der Ernte grün und werden bei längerer Lagerung und beim Garen braun. Die Linsen haben einen kräftigen Geschmack und passen sehr gut zu deftigen Suppen und Eintöpfen. Wenn Ihr experimentieren möchtet, kauft Ihr zur Abwechslung eine andere Sorte für Eure Linsensuppe. Rote, gelbe oder orangefarbene Linsen, spanische Pardina Linsen und schwarze Beluga Linsen findet Ihr in gut sortierten Lebensmittelabteilungen sowie in Online-Shops.

Welche Linsen braucht man nicht einweichen?

Bei einigen Linsensorten ist das Einweichen nicht erforderlich. Kleine, geschälte Linsen garen sehr schnell. Dazu zählen beispielsweise Puy-Linsen und geschälte rote oder gelbe Linsen. Beim Kochen von Suppe müsst Ihr beachten, dass sie sehr schnell zu Linsenpüree zerfallen.

Linsensuppe oder Linseneintopf: Was ist der Unterschied?

Bei Suppen steht der flüssige Anteil im Vordergrund. Nach Belieben werden Gemüse, Fleisch oder Getreideerzeugnisse als Einlage verwendet. Es gibt auch gebundene Suppen, die dickflüssig sind. Neben warmen Suppen sind im Sommer kalte Suppen beliebt. Im Gegensatz zum Eintopf eignen sich die leichteren Suppen als Vorspeise. Eintöpfe sind als Hauptspeise gedacht. Sie enthalten einen hohen Anteil an festen Bestandteilen. Wenn Sie mit Kartoffeln, Gemüse und Fleisch zubereitet werden, sind sie eine sehr sättigende Mahlzeit. Die stärkehaltigen Zutaten sorgen beim Kochen dafür, dass der Eintopf eindickt. In der Praxis sind die Übergänge zwischen Suppe und Eintopf fließend. Suppen könnt Ihr natürlich auch als Hauptgericht servieren. Wie sämig sie ist und welche Zutaten hineinkommen, hängt von Euren Vorlieben ab.

Warum macht man Essig in die Linsen?

Ein Schuss Essig in der Linsensuppe hat verschiedene Gründe. Einerseits soll die fermentierte, saure Würzsauce bei der Verdauung der Hülsenfrüchte helfen. Andererseits rundet etwas Säure den Geschmack Eurer Linsensuppe ab. Die frühzeitige Zugabe von Säure in Form von Essig oder Zitronensaft kann die Garzeit der Linsen auswirken. Das gilt auf für das frühzeitige Salzen der Linsensuppe. Deswegen werden warme Linsengerichte normalerweise erst zum Schluss mit Essig und Salz abgeschmeckt. Übermäßig viel davon braucht Ihr in der Regel nicht, denn warme Linsen nehmen Aromen gut auf.

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