Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen bedeuten für viele zugleich den Startschuss in die neue Grillsaison. Für die meisten gibt es nichts Schöneres, in fröhlicher Runde mit Verwandten, Freunden oder auf einem Betriebsfest einen gemütlichen Grillabend zu genießen. Neben der Qualität des schmackhaft zubereiteten Grillguts ist für viele Grillfans natürlich auch die Wahl der Grills von elementarer Bedeutung. Wer die Wahl hat, hat die Qual wie das Sortiment von Grillheld beweist.
Der Klassiker ist natürlich der Holzkohlegrill. Doch auch der schnelle Gasgrill findet sich immer häufiger in den Gärten. Doch wo liegen die Unterschiede? Von welchem Grill schmecken Steaks und Co. eigentlich besser?

Mythos oder Wahrheit

Wer ein echter Grillheld sein möchte, der schwört auf seinen Holzkohlegrill. Die Anhänger sind der Überzeugung, dass nur auf diesem Weg das einzigartige, rauchige Aroma im Fleisch zustande kommt. Die Kontrahenten setzen als Alternative auf den Gasgrill. Schließlich müssen sie nicht eine kleine Ewigkeit abwarten, bis Kohle oder Briketts weißglühend daherkommen, um das Grillgut aufzulegen. Mit einem Klick wird der Gasgrill in Betrieb genommen und ist in wenigen Minuten bereit. Ganz ohne Rauchentwicklung und Gestank. Eine komfortable Sache also. Doch worin liegt nun der Unterschied?

Grillen mit Holzkohle
Grillen mit Holzkohle

Vorteile Holzkohlegrill

•    Unabhängig von externen Energiequellen (Gasflaschen, Strom)
•    Hohes Maß an Mobilität (unkomplizierter Transport zu beliebigen Orten wie Parks, Seen)
•    Günstiger Anschaffungspreis
•    Umfangreiche Produktauswahl von qualitativ hochwertigen Grills
•    Lagerfeuer Romantik

Nachteile Holzkohlegrill

•    Anfeuern nimmt lange Zeit in Anspruch
•    Neue Befeuerung nach etwa zwei Stunden erforderlich
•    Kaum Einfluss auf die Temperaturregelung
•    Gesundheitsschädliche Stoffe im Grillgut möglich (durch Verbrennen der Holzkohle)

Grillen mit Gas
Alles über Thema Grillen mit Gas.

Vorteile Gasgrill

•    Nahezu keine Rauchentwicklung
•    Optimale Regelung der Temperatur
•    Schnell betriebsbereit und leichte Reinigung (automatische Zündung, individuelle Pausen problemlos durch einfaches Abschalten, kein Ruß, keine Asche)
•    Lange Betriebsdauer der Gasflaschen
•    Hohes Maß an Sicherheit (geringeres Risiko, da keine unsachgemäß eingesetzten Anzündhilfen wie Spiritus erforderlich sind)
•    Flexible Grillmethoden (erlaubt BBQ, indirektes und direktes Grillen)

Nachteile Gasgrill

•    Fehlen des typischen Holzkohle Aromas und der gemütlichen Atmosphäre
•    Höherer Anschaffungspreis bei qualitativ gleicher Ausstattung
•    Geringere Mobilität (Transportprobleme vor allem bei größeren Modellen)
•    Wiederholte Anschaffung von Gasflaschen (höhere Kosten als bei der Holzhohle/den Briketts)

Was sagen die Experten

Trotz aller unterschiedlichen Ansichten, die jeder Grill Fan über seinen individuellen Favoriten hat, gibt es durchaus erstaunliche Erkenntnisse. Wie in einem Online Beitrag von „kabeleins.de“ nachzulesen ist, haben Blindverkostungen ergeben, dass die Probanden keinen Unterschied beim Fleisch zwischen Kohle – und Gasgrill ausmachen konnten. Voraussetzung ist es allerdings, dass das Grillgut auf beiden Varianten ordnungsgemäß zubereitet worden ist. Dazu nimmt auch der Deutsche Amateur – Grill – Vizemeister, Axel Kähne, in einem Online Artikel auf „derwesten.de“ Stellung. Seiner Auffassung nach sollte über Kohle gegrilltes Fleisch nicht anders schmecken, als auf Zubereitetes auf einem Gasgrill. Dazu sollte jedoch geruchsneutrale Holzkohle oder Briketts verwandt werden.

Das perfekte Grillzubehör

Zu einem gelungenen Grillabend in gemütlichem Ambiente gehört natürlich auch das perfekte Grillzubehör. Dabei ist insbesondere die hochwertige Qualität von besonderer Bedeutung, denn die entscheidet nicht nur über die Haltbarkeit, sondern ist auch elementar für ein komfortables und sicheres Handling. So sollte das Grillbesteck lang genug sein, um Verbrennungen am Grill zu vermeiden. Doppelte Grillspieße punkten exemplarisch dadurch, dass sie sich einfacher wenden lassen. Auch das Grillgut löst sich nicht und landet unbeabsichtigt in der Glut. Um die optimale Temperatur herauszufinden, ist ein Temperaturmesser sicherlich hilfreich. Kochschürze und Grillhandschuhe zählen daneben ebenso zum vollständigen Equipment wie Grillzange, eine Bürste für die Reinigung oder umweltfreundliche Anzünder. Wer also seine Gäste bei einer Grillparty verwöhnen möchte oder, wie auf „ug.de“ in einem Online Artikel zu lesen ist, ein Betriebsevent organisieren möchte, findet die perfekte Ausrüstung in gut sortierten Internet Shops.

Grillrezept – mal ohne Fleisch

Mango-Halloumi-Spieß auf Rucolasalat

Zutaten für vier Spieße

•    1 Bund Rucola
•    1 kleine Mango
•    100-150 Gramm Halloumi-Käse
•    1 EL Balsamico Essig
•    2 EL Olivenöl
•    1 TL Honig
•    Salz, Pfeffer nach Bedarf
•    4 Holzspieße

Balsamico und Honig zu einem sämigen Dressing verrühren, Olivenöl untermischen und mit Salz abschmecken.

Blätter von Rucola waschen, trocken schütteln und auf einem Teller ausbreiten.

Spieße wässern, das Fruchtfleisch der Mango vom Kern trennen und würfeln. Käse in entsprechende Würfel schneiden. Mango- und Käsewürfel abwechselnd auf den Spieß bringen und mit Olivenöl bestreichen. Das gesamte Ensemble 10 Minuten auf heißem Grillrost unter mehrfachem Wenden grillen.

Dressing auf den Rucola aufbringen, Spieße dazugeben, ebenso mit Dressing bestreichen und den Pfeffer dazugeben.

Zubereitungszeit: 15 Minuten