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Senf selber machen – So einfach geht´s

Senf selber machen
Senf selber machen | Bild: Daniel Vincek

Senf passt nicht nur zu einer einfachen Bratwurst vom Grill. Auch als Bestandteil von einem Salatdressing oder als Marinade für ein Stück Geflügel oder Schwein vom Grill eignet sich die gelbe Würzpaste optimal. Dabei ist es nicht schwer seinen eigenen Senf herzustellen und nach seinem ganz persönlichen Geschmack zu verfeinern. Wie du Senf selber machen kannst zeigen wir dir hier.

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Senf selber machen

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Ob scharf oder süß, grob oder fein, Senf ist einfach vielseitig einsetzbar.

  • Vorbereitung: 15 Minuten
  • Gesamtdauer: 25 Minuten
  • Menge: 5 Gläser

Zutaten

  • 500 g Senfsaat oder Senfmehl
  • 30 g Salz
  • 125 g Zucker
  • 500 ml Wasser
  • 200 ml Weißweinessig (5% Säure)
  • 2 EL Honig

Material

Schritt für Schritt

  1. Wenn du Senfsaat verwendest musst du diese zuerst mahlen. Das geht am besten in einer sauberen Kaffeemühle. Du kannst aber auch direkt Senfmehl verwenden dann hast du dir diesen Schritt gespart. Den gemahlenen Senf gibst du zusammen mit dem Zucker und dem Salz in eine große Schüssel.
  2. Das Wasser kochst du zusammen mit dem Weißweinessig und dem Honig kurz auf und lässt es abkühlen. Sobald der Sud Zimmertemperatur hat gibst du Ihn zu dem gemahlenen Senf.
  3. Jetzt vermischst du alles miteinander bis eine schöne homogene Masse entsteht. Dann kommt der Stabmixer zum Einsatz. Die Senfmasse kannst du nun so lange pürieren bis sie die gewünschte Konsistenz hat. Achte aber darauf das du immer wieder eine Pause machst damit die Masse nicht zu heiß wird. Denn sonst entfaltet der Senf zu viele ätherische Öle und wird extrem scharf und ungenießbar! (Ich habe es am eigenen Leib erfahren)
  4. Wenn du die gewünschte Konsistenz erreicht hast gibst du den Senf in Weckgläser und lässt ihn 2-3 Tage ruhen.

Fertig ist unsere Anleitung wie du Senf selber machen kannst.

Tipps & Hinweise

  • Wenn du Senfsaat verwendest kannst du sowohl groben als auch feinen Senf herstellen. Sofern du direkt Senfmehl nimmst klappt leider nur der feine.
  • Sollte dir der Senf nach dem pürieren nicht fein genug sein, kannst du Ihn auch noch durch ein feines Sieb passieren.
  • Es ist wirklich wichtig das du den Sud gut abkühlen lässt bevor du ihn zum Senfmehl gibst, gleiches gilt für die Pausen beim pürieren. Glaubt mir, der Senf und euer Gaumen wird es euch Danken!

Wie kann ich meinen Senf verfeinern?

Wenn dir unser Basisrezept zu langweilig ist kannst du deinem Senf natürlich auch noch diverse Zutaten beimischen. Ein paar Vorschläge haben wir hier für dich.

  • An Kräutern eigenen sich Thymian, Rosmarin, Dill, Estragon oder auch saisonal Bärlauch.
  • Wer es etwas fruchtiger und süßer mag kann der Senfmaße folgende Obstsorten als Püree untermischen: Feigen, Datteln oder Mango. Oder etwas Zitronenabrieb
  • Wenn Dir der Senf nicht scharf genug ist, gib einfach ein bisschen frisch gehackte Chili oder Chiliflocken mit dazu.

Wie lange ist der selbst gemachte Senf haltbar?

Sofern die Weckgläser gut verschlossen sind und du den Senf kühl und dunkel lagerst ist er bis zu 5 Wochen ohne Bedenken haltbar. Heißt du kannst auch ruhig eine größere Menge davon machen.

2 Kommentare

  1. Hallo,
    wieso muß der gemahlene Senf noch mit den Stabmixer püriert werden?
    Es ist doch schon Alles fein gemahlen und eine homogene Masse.
    Ich habe Das schon in vielen Rezepten gelesen, aber der Sinn erschließt sich mir nicht.
    Viele Grüße Sabine

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Tobi Buchmüller
Tobi ist ein Liebhaber was gutes Essen und dazu passende Getränke angeht. Auf der Seite der Grillkameraden stellt er euch neue Rezepte rund um das Thema Grillen vor und nimmt euch mit in die Welt der Gins, Craftbiere und Co.