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Basilikum-Pesto Rezept: grünes Pesto selbstgemacht

Basilikum-Pesto
Basilikum Pesto - Bild von lounom

Grün, frisch, aromatisch – selbst gemachtes Pesto ist ein Hochgenuss. Basilikum-Pesto zählt zu den Favoriten. Wir zeigen Euch, wie Ihr die leuchtend grüne Delikatesse aus Italien selbst machen könnt. Unser Basilikum-Pesto ist einfach herzustellen und schmeckt sehr viel besser als die Fertigprodukte aus dem Supermarkt.

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Basilikum-Pesto Rezept: grünes Pesto selbstgemacht

  • Gesamtdauer: 00:20
  • Menge: 200ml 1x
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Zutaten

Schritt für Schritt

  1. Die Messer der Küchenmaschine für 10 Minuten in den Kühlschrank legen.
  2. Die Basilikumblätter von den Stängeln abzupfen und mit kaltem Wasser waschen. Anschließend in eine Schüssel mit Eiswürfeln geben.
  3. Knoblauchzehen schälen und in Stücke schneiden.
  4. Parmesan reiben.
  5. Messer in die Küchenmaschine stecken, die gekühlten Basilikumblätter, den Knoblauch, den geriebenen Parmesan und die Pinienkerne einfüllen.
  6. Zutaten mit einigen Stößen zerkleinern.
  7. Meersalz hinzugeben und etwa 1 Minute mixen.
  8. Olivenöl hinzugeben und so lange mixen, bis das Basilikum-Pesto homogen und cremig ist.

Tipps & Hinweise

Probiert doch das Basilikum Pesto mal als i Tüpfelchen zu unserem Grillgemüse.

Wissenswertes zu unserem Basilikum-Pesto-Rezept

Das Pesto könnt Ihr in einem sterilisierten Glas mit fest schließendem Deckel einige Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Besonders gut hält es sich, wenn Ihr als zusätzlichen Schutz eine Schicht Öl auf das Pesto gebt. Basilikum oxidiert schnell und ist lichtempfindlich. Ein lichtgeschützter Aufbewahrungsort ist wichtig, damit das leuchtende Grün nicht in Braun umschlägt. Wenn Ihr eine sehr große Menge Basilikum-Pesto hergestellt habt, könnt Ihr das Pesto auch einfrieren.

Wenn Euer Pesto vor dem Servieren etwas zu dickflüssig ist, rührt Ihr einfach ein oder zwei Teelöffel heißes Wasser unter, bis Ihr die gewünschte Konsistenz erhaltet.

Ein Problem bei der Pestoherstellung mit Küchenmaschine oder Mixer ist die Wärmeentwicklung. Wir kühlen die Schneidemesser der Maschine und die Blätter, um unerwünschten Geschmacksveränderungen vorzubeugen. Alternativ könnt Ihr Euer Basilikum-Pesto mit einem Handmörser zubereiten. Diese Methode ist etwas zeitaufwendiger, ergibt aber ein ebenso leckeres Pesto.

Basilikum-Pesto traditionell von Hand zubereiten

Bei der traditionellen Herstellungsweise mit dem Mörser fügt Ihr die Zutaten portionsweise hinzu und zerkleinert sie sorgfältig. Bei den ersten Arbeitsschritten ist ein Zerstoßen und Zerreiben erforderlich. Wenn die Masse im Mörser bereits cremig ist, müsst Ihr nur noch verrühren.

Das Basilikum-Pesto kann auch im Mörser zubereitet werden. Bild von New Africa

Als Erstes gebt Ihr den Knoblauch mit dem Meersalz in den Mörser und zerkleinert ihn. Das grobe Meersalz hilft bei der Arbeit. Danach werden die Pinienkerne portionsweise hinzufügen und zerstoßen. Bei den Basilikumblättern füllt Ihr immer eine Handvoll in den Mörser und zerreibt sie. Zum Schluss mischt Ihr den Käse unter und rührt so viel Olivenöl in die Mischung, bis das Pesto cremig ist.

Das Erfolgsgeheimnis eines guten Pestos: frische, aromatische Zutaten

Da Pesto eine kalt gerührte Sauce ist, spielt die geschmackliche Qualität der Zutaten eine entscheidende Rolle. Das Basilikum sollte sehr frisch sein, die Pinienkerne nicht abgelagert.

Hier sind unsere Tipps für die Auswahl der Zutaten:

Basilikum: Am besten verwendet Ihr frisch geerntete Basilikumblätter aus dem Garten oder aus einem Kräutertopf. Wenn Ihr Euer Basilikum vorsichtig und über einer Blattachse mit neuen Blättchen abschneidet, treibt es wieder nach. Die 50 g Blätter für das Rezept entsprechen in etwa 60 bis 65 Einzelblättern.

Olivenöl: Bei der Wahl des Olivenöls für das Basilikum-Pesto sind zwei Dinge wichtig. Das eine ist die Qualität. Kalt gepresstes, extra vergines Öl schmeckt am besten, da keine Aromen durch Erwärmung während des Produktionsvorgangs verloren gehen. Das andere ist der Eigengeschmack des Olivenöls. Die Olivensorten und der Erntezeitpunkt haben einen entscheidenenden Einfluss auf das Aroma und seine Intensität. Für ein Pesto sollte das Olivenöl nicht zu stark herausschmecken.

Pinienkerne: Das typische, leicht harzige Aroma der Pinienkerne gehört zum klassischen Pesto alla Genovese dazu. Sonnenblumenkerne oder Nüsse haben einen anderen Geschmack und eignen sich daher nicht so gut. Eine beliebte Variante ist, die Pinienkerne vor dem Verarbeiten trocken in einer Pfanne anzurösten, bis sie leicht gebräunt sind. Dadurch verstärkt sich das Aroma der Pinienkerne.

Parmesan: Es lohnt sich, den Parmesan für Euer Basilikum-Pesto jedes Mal frisch zu reiben und nicht einfach geriebenen Käse aus dem Beutel zu nehmen. Er schmeckt nicht nur viel besser. Frisch geriebener Käse ergibt auch eine cremigere Konsistenz als Käse, der über längere Zeit gerieben gelagert ist. Wer möchte, kann die Hälfte des Parmesans in unserem Rezept durch die entsprechende Menge Pecorino ersetzen.

Was ist ein Pesto eigentlich?

Der Name der italienischen Spezialität bezieht sich auf die traditionelle Herstellungsweise mit dem Mörser: Pestare heißt zerstampfen. Wie lange Pesto alla Genovese schon in dieser Art zubereitet wird, ist nicht bekannt. Das erste bekannte Rezept stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Pesto ist eine kalt gerührte, cremige Sauce aus Öl, Kräutern, Gemüse, Käse und Nüssen. Es gibt zahlreiche Varianten. Basilikum-Pesto oder Pesto alla Genovese ist wohl die bekannteste aller Pesto-Varianten. Sie wird aus wenigen Zutaten frisch hergestellt und beispielsweise zu Spaghetti oder Trofie serviert.

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