Testecke

Teppanyaki Edelgrill von Formitable

Teppanyaki Edelgrill

Mit Teppanyaki Grills hatten wir bisher keinerlei Berührungspunkte. Und hätten bis heute wahrscheinlich keine gehabt, wenn uns der deutsche Hersteller Formitable aus Nerdlen in der Eifel nicht kontaktiert und uns den Teppanyaki Edelstahlgrill M2000 zum Testen zur Verfügung gestellt hätte. So haben wir uns unvoreingenommen in dieses Grill-Abenteuer geschmissen und waren selbst sehr gespannt.

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Der Teppanyaki Edelgrill kommt mit der Spedition

Dass es sich um ein sehr hochwertige Produkt handelt, haben wir am Preis (dazu später mehr) und am Gewicht erkannt. Nicht per Post, sondern per Spedition fand der Teppanyaki Edelgrill den Weg zu uns. Dabei war er aufwendig verpackt in einer Holzkiste auf einer eigenen Palette. Nachdem wir beim Unboxing die vielen Schrauben der Holzkiste gelöst und das Zubehör ausgepackt hatten, lag er endlich vor uns. Und ja: „Mal eben“ an den integrierten Tragegriffen hochheben ist für einen ausgewachsenen Mann tatsächlich ein kleiner Kraftakt. Der Edelgrill bringt alleine stolze 17 Kilogramm auf die Waage.

Das Gewicht kommt nicht von ungefähr: Kernstück des Teppanyaki Edelgrill M2000 ist eine Grillplatte aus „Sandwich Stahl“. Sandwich deshalb, weil ein 8 Millimeter Stahlkern oben und unten von 1 mm Edelstahl ummantelt ist. Und bei einer Grillfläche von 480 x 410 Millimeter kommt da ganz schön was an Gewicht zusammen. Ebenfalls auffällig ist die hochwertig eingearbeitete Ablaufrinne, die dem Gerät die typische unverwechselbare Optik verleiht. Im Einsatz sorgt sie dafür, dass überschüssiges Öl abfließt und das Grillgut mit nur mäßig Fett gegrillt werden kann. Aufgrund seiner robusten Verarbeitung ist der Teppanyaki Edelgrill perfekt für draußen geeignet, solange ein Stromanschluss in der Nähe ist. Seinen ersten Test sollte der Grill aber in der Küche erleben, wo er auch bequem unter der Dunstabzugshaube Platz findet.

Der erste Einsatz des Teppanyaki Edelgrills

Männer bleiben in vielerlei Hinsicht Kinder: Wenn ein neues Spielzeug zuhause ist, muss es sofort ausprobiert werden. Dann ist es auch nicht weiter schlimm, wenn die Zutaten für ein typisches Teppanyaki-Gericht noch nicht im Haus sind. Und da es gerade Morgen war und sich Besuch für das Frühstück angekündigt hatte, haben wir den Edelgrill mit Speck und Spiegelei eingeweiht.

Speck auf Teppanyaki Edelgrill
Man weiß nicht, was schöner ist: Die Speckstreifen oder dieses vollkommen reine, jungfräuliche Edelstahl…
Teppanyaki Edelgrill
Spiegeleier auf dem Teppanyaki Edelgrill zuzubereiten ging super einfach.

Und das war denkbar einfach: Der Grill kommt als „geschlossene Einheit“ an. Zusammenschrauben von Einzelteilen entfällt. Einfach auspacken, unter die Dunstabzugshaube in die Küche gestellt, eingesteckt, fertig. Mit dem Temperaturregler die Temperatur aufgedreht, mit wenig Öl benetzt und nach wenigen Minuten Aufwärmphase konnte es schon losgehen. Die aufgeschlagenen Eier haben herrliche Blasen auf der Edelstahl-Grillplatte geworfen und ließen sich nach wenigen Minuten ganz einfach mit dem Grillspachtel bewegen. Anbacken? Fehlanzeige! Und auch der hinzugekommene Speck kam direkt ans Brutzeln, obwohl wir ihn ganz am Rand der Grillplatte liegen hatten. Die absolut gleichmäßige Wärmeverteilung des Teppanyaki Edelgrills haben wir hier schon festgestellt – Sandwichstahl sei dank.

Am Abend nach dem Auspacken haben wir gleich noch ein paar Burger-Patties und Zwiebeln auf dem Teppanyaki Edelgrill zubereitet. Das Ergebnis war perfekt!

Reinigen und Verstauen – Gar kein Problem!

Der Speck hat durch das Angrillen auf der Edelstahl-Platte sichtbare spuren hinterlassen. Doch das Reinigen ist auch ohne Chemikalien denkbar einfach: Lediglich die Platte abkühlen lassen und klares Wasser draufschütten. Dieses kocht sofort auf und mit dem Grillspachtel kann man dann einfach das Wasser in die Ablaufrinne schieben. Auf diese Weise lässt sich die Grillfläche fast rückstandslos reinigen. In unserem Fall ist eine ganz leichte Patina übrig geblieben, was aber in unseren Augen nicht weiter schlimm ist. Diese lässt sich mit etwas Zitronensaft rückstandslos entfernen. Die Ablaufrinne könnt ihr anschließend ganz leicht mit einem Schwamm auswischen. Aber Vorsicht: Die Stahlplatte braucht sehr lange, bis sie einigermaßen abgekühlt ist. Selbst nach etwa einer Stunde war die Platte trotz ausgeschaltetem Zustand noch so heiß, dass das hinzugegebene Wasser zu kochen begann. Dies spricht wieder sehr positiv für die Verarbeitung und das Material.

Auch wenn sich der Teppanyaki Edelgrill laut Hersteller dank seiner verbesserten elektrischen Isolierung auch draußen lagern lässt, wollten wir ihm einen Platz in der Küche gönnen. Und glücklicherweise passt der Edelgrill dank seiner flachen Verarbeitung tatsächlich in eine Schublade unserer Küche – der darin befindliche Kleinkram musste sowieso weg. So können wir den Grill mal eben schnell rausholen, wenn wir spontan grillen wollen oder eine größere Grillfläche benötigen, für die sonst zwei oder drei Pfannen notwendig gewesen wären.

Jetzt mal so richtig

Der Teppanyaki Edelgrill kann natürlich mehr als nur Speck und Spiegelei. Nach Lektüre des Buches „Gesund genießen mit Teppanyaki und Wok„, welches uns der Hersteller mit dazu gegeben hat, haben wir für diesen Test auch mal ein „richtiges“ Gericht ausprobiert. So gab es wenige Tage nach dem ersten Test ein typisch asiatisches Gericht: Lachs mit Sesamkruste, dazu gebratene Nudeln mit Gemüse. Und ein paar Garnelen haben ebenfalls noch Platz auf der Grillfläche gefunden.

Durch die große Fläche ist perfekt möglich, das Gemüse kurz und scharf anzubraten, weil fast jedes Stückchen mit der Grillfläche in Berührung kommt. Auch die nachher dazugekommenen Nudeln ließen sich sehr gut miteinander vermischen. Anschließend die Nudeln mit dem Gemüse in eine Schüssel umgefüllt und die Bratreste mit dem Spachtel entfernt, um Platz zu machen für den Lachs und die Garnelen. Das Ergebnis war einfach hinreißend.

Unser Fazit zum Teppanyaki Edelgrill von Formitable

Nachdem wir die ersten Gerichte auf dem Teppanyaki ausprobiert hatten war klar, dass wir unbedingt noch weitere Sachen auf diesem Edelgrill ausprobieren wollen. Es hat einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht, weil über die gesamte Fläche eine konstant hohe Hitze herrscht. Das Ergebnis war dementsprechend perfekt und wir sind davon überzeugt, dass sich die Anschaffungskosten von derzeit 1.299 EUR definitiv lohnen. Natürlich ist dies eine gute Stange Geld. Jetzt aber einen Vergleich zwischen anderen Grills – vermutlich sogar Elektrogrill – zu ziehen, macht wenig Sinn. Das Feeling und das Ergebnis sind kaum mit bestehenden Grillarten zu vergleichen. Formitable bedient hier eine Nische mit einem Gerät in bester Qualität und Verarbeitung. Und wir empfehlen erfahrenen Grillern und Hobbyköchen, gerne mal einen Blick in diese Nische zu werfen. Es lohnt sich!

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