Pommes selber machen ist simpel und kein Hexenwerk. Sie sind der wohl beliebteste Snack nicht nur in der Imbissbude an der Ecke. Mit diesem Rezept gelingt die richtige Zubereitung der frittierten, knusprigen Kartoffelstäbchen.

Die Geschichte der Pommes Frittes

Frankreich oder Belgien? Beide Länder behaupten von sich, der Erfinder der Pommes zu sein. Als „Pommes Frittes“ haben Sie in Frankreich eine lange Tradition und werden dort als klassische Beilage zu unendlich vielen Gerichten gereicht. Die frittierten, knusprigen Pommes werden in Frankreich durch alle Generationen hinweg sehr gerne gegessen.

In Belgien hingegen entstanden die ersten auf Pommes spezialisierten Imbissbuden. In diesen meist spartanisch eingerichteten Küchen gab es zunächst nur Pommes, ohne die heute mit auf der Speisekarte befindlichen Snacks. Heute sind die Pommes auf der ganzen Welt zu hause.

Welche Kartoffelsorte sollte ich zum Pommes selber machen nehmen?

Nicht jede Kartoffelsorte lässt sich zu knusprigen und goldgelben Pommes verarbeiten. Es ist absolut notwendig, unbedingt festkochende Kartoffeln, wie Granola, Agria oder Ditta zu verwenden. Diese Sorten enthalten wesentlich mehr Stärke, als Ihre mehlig kochenden Geschwister. Das garantiert die krosse Kruste nach dem frittieren der Pommes.

Pommes selber machen: so gehts!

Schritt 1: Kartoffeln in Stifte schneiden

Nach dem schälen der Kartoffeln, schneiden wir sie in circa 0,5 – 1 cm cm breite Stifte. Es ist zu empfehlen, die Stifte möglichst gleichmäßig zu schneiden, damit alles Pommes ähnlich kross werden. Besonders leicht geht das mit einem Kartoffelschneider.

Schritt 2: Das erste mal frittieren bei 140°C

Wegen der Temperaturregelung, empfehlen wir den Einsatz einer Friteuse. Es geht natürlich auch in einem Topf, wobei dort die Temperaturregelung nicht ganz so leicht ist und ein wenig Übung von Nöten ist.

Im ersten Frittierdurchgang werden die noch rohen Kartoffeln bei einer Temperatur von 140°C so lange frittiert bis die Pommes blassgelb sind. Wenn dies geschehen ist, lasst Ihr die Pommes auf Küchenpapier kurz auskühlen. So bildet sich bereits eine hauchdünne Kruste.

Schritt 3: Jetzt wird es heiß für die Pommes

Im zweiten Frittierdurchgang erhitzen wir das Öl auf 175°C. Das Öl sollte niemals zu heiß sein, da die Pommes sonst außen verbrennen würde und der Kern wäre noch zu weich. Gebt die Pommes in kleineren Portionen in das heiße Pflanzenöl. Die kleineren Portionen sorgen dafür, dass das Öl nicht zu sehr abkühlt und die Temperatur von der Friteuse gehalten werden kann. Nach wenigen Minuten sind die Pommes nun knusprig, goldgelb und es wird Zeit, die Pommes aus der Friteuse zu nehmen.

Hervorragend zu Pommes schmeckt unsere selbstgemachte BBQ Sauce.

Pommes selber machen im Überblick:

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      Anleitungen
      1. Kartoffeln in circa 0,5 cm breite Stifte schneiden.
      2. Pfalzenöl in der Friteuse oder Tof auf rund 140°C erhitzen. Pommes im heißen Öl frittieren, bis sie blassgelb sind.
      3. Pommes auf Küchenpapier ausbreiten und leicht abkühlen lassen.
      4. Öl auf 175°C erhitzen und Pommes portionsweise frittieren, bis sie Ihre typische goldgelbe Farbe erhalten haben.

      1 KOMMENTAR

      1. Super Artikel! Habe ich doch glatt zwei Dinge gelernt…
        Habe nie auf die Kartoffelsorte geachtet und wusste auch gar nicht, dass man Pommes zwei mal frittieren kann/soll. Danke dafür und Grüße 🙂

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