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Tipps zur Einrichtung der Outdoor-Küche – bequemes Grillen im eigenen Garten

Wittekind Outdoorküche - Bild von Wittekind

Für das gemütliche Grillen im Garten ist eine Außenküche ideal, denn dadurch eröffnen sich für euch draußen neue kulinarische Möglichkeiten. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Grill stehen zusätzlich eine Arbeitsplatte, ein Spülbecken oder Kochfelder zur Verfügung, die ihr für die Zubereitung von schmackhaften Mahlzeiten nutzen könnt. Aber worauf solltet ihr bei der Einrichtung der Outdoor-Küche achten und welche Kosten können dafür anfallen?

Außenküchen in Deutschland im Trend

Outdoor-Küchen aus Amerika haben inzwischen auch den Weg über den Atlantischen Ozean gefunden, sodass das bequeme Kochen draußen in immer mehr deutschen Haushalten stattfindet. Für Grill, Spülbecken und Arbeitsplatte ist selbst in kleineren Gärten ausreichend Platz und mobile Outdoor-Küchen lassen sich ganz einfach am gewünschten Standort aufstellen. Vor allem die gemütliche Atmosphäre der Außenküchen kann überzeugen, denn so sind die Köche nicht vom Rest der Gäste abgeschnitten, sondern können aktiv an Unterhaltungen teilnehmen.

Ideen für die Outdoor-Küche könnt ihr euch unter anderem bei Fachgeschäften holen, die in Ausstellungen verschiedene Modelle zur Schau stellen. Aufgrund des großen Platzbedarfes haben Läden vor Ort aber häufig nur ein paar Exemplare, die ihr euch anschauen könnt. Deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten stehen im Internet zur Verfügung, wo ihr eure Komponenten für die Außenküche nach Wunsch zusammenstellen könnt. Optimal für Inspirationen ist zum Beispiel Pinterest, denn auf der Social-Media-Plattform lassen sich zahlreiche Bilder von wunderschönen Outdoor-Küchen entdecken.

Was gehört in eine Outdoor-Küche?

Leistungsfähiger Grill für Fleisch und mehr

Als Ersatz für den Herd im Haus kommt bei der Außenküche meist ein Einbaugrill zum Einsatz. Mit dem Grill können Fleischgerichte, vegetarische Mahlzeiten oder sogar Desserts hergestellt werden. Am beliebtesten sind Modell mit Gas, die sich leicht in Betrieb nehmen lassen und wenig Wartungsaufwand erfordern. Auf Wunsch könnt ihr den Grill mit anderen Komponenten erweitern und eure Outdoor-Küche zusätzlich mit einem Pizzaofen oder Kochfeldern ausstatten.

Bequeme Gartenmöbel tragen zur Atmosphäre bei

Für eine besondere Atmosphäre beim Grillen sorgt der passende Esstisch mit Bänken oder Stühlen, an dem alle Gäste Platz finden. Dort kann man in Ruhe die zubereiteten Speisen genießen und sich in großer Runde unterhalten. Neben einem Tisch zum Essen können auch Barhocker oder Sonnenliegen rund um die Outdoor-Küche aufgestellt werden, damit vor oder nach dem Grillen genügend Sitzgelegenheiten zur Verfügung stehen. Sucht euch aus vielfältigen Gartenmöbeln bequem eure Wunschmöbelstücke aus, die zum Rest der Küche passen.

Überdachung schützt vor schlechtem Wetter

Auch wenn die Anzahl der Sonnenstunden in Deutschland steigt, gibt es immer noch viele Tage im Jahr, die mit Regen das Grillen draußen zunichtemachen können. Damit ihr dann nicht nass werdet, solltet ihr euch mit einer Überdachung für die Außenküche befassen. Größere Konstruktionen müsst ihr genau planen und benötigt unter Umständen sogar eine Genehmigung für den Bau eines größeren Daches für die Outdoor-Küche. Wenn ihr Geld sparen wollt, könnt ihr auf eine Überdachung verzichten, müsst euch aber dann bei Regen drinnen aufhalten.

Was kostet eine Outdoor-Küche?

Die Kosten für eine Outdoor-Küche variieren stark und hängen von euren Wünschen ab. Für einen einfachen Grillwagen, der als mobile Außenküche fungiert, müsst ihr nur knapp 500-800 Euro ausgeben, während voll ausgestattete Küchen mit Einbaugrill, Arbeitsplatten und Überdachung fünfstellige Summen kosten können. Lasst euch daher ausführlich beraten und vergleicht die einzelnen Angebote der Hersteller, um die passende Küche für euren Garten zu finden. Achtet zudem darauf, dass möglicherweise noch die Installation von Strom und Wasser am zukünftigen Standort nötig ist, was zusätzliche Kosten bedeuten kann.

Kann ich eine Outdoor-Küche selbst bauen?

Der Eigenbau einer Außenküche spart zwar enorme Kosten, erfordert jedoch sorgsame Planung und handwerkliches Geschick. Gerade bei komplexen Konstruktionen mit Überdachung muss die Statik überprüft oder der Platz für den Einbaugrill genau abgemessen werden. Daher solltet ihr euch überlegen, ob ihr eine Outdoor-Küche selbst bauen oder doch lieber eine fertige Lösung kaufen möchtet. Bei kleinem Budget kann ein Grillwagen als mobile Außenküche eine Alternative sein, auch wenn damit ein Stück Atmosphäre verloren geht.

So könnt ihr gesund grillen

Abwechslung zum Fleisch

Während Grillen eng mit Fleisch verbunden ist, wird vom Konsum von zu viel rotem Fleisch von vielen Ärzten abgeraten. Das bedeutet nicht, dass ihr auf das saftige Steak komplett verzichten müsst, aber etwas Abwechslung sorgt für eine gesündere Diät. Neben Hähnchen oder Pute könnt ihr ebenfalls auf Fisch setzen, denn Fischarten mit hohem Fettanteil eignen sich hervorragend für den Grill. Dazu gehört etwa die heimische Forelle oder Lachs, die leckere Gerichte ergeben. Auch vegetarisches Essen vom Grill hat schon längst den schlechten Ruf abgelegt und bietet mit verschiedenen Gemüsearten hervorragende Speisen. 

Auf Rauch beim Grillen verzichten

Der Holzkohlegrill gehörte viele Jahre zu fast jedem Haushalt, doch bei der Outdoor-Küche setzt man vielfach auf Gasgrills. Diese lassen sich nicht nur schneller vorheizen, sondern erzeugen ebenfalls keinen Rauch. Dadurch können keine gesundheitsschädlichen Stoffe eingeatmet werden und ihr könnt gesünder grillen. Wenn ihr weiterhin einen Holzkohlegrill verwenden möchtet, solltet ihr auf trockenes Brennmaterial setzen, das wenig Rauch ausstößt. Ebenfalls hilfreich ist das indirekte Grillen, bei dem Fleisch, Fisch oder Gemüse nicht direkt über der Holzkohle, sondern daneben platziert werden. Dadurch nehmen die fertigen Nahrungsmittel weniger Rauch während dem Garen auf.