Bier

Probiert: Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock

Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock 1
Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock
Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock: Dabei handelt es sich ohne Frage um etwas Besonderes. Aber Bier und Whisky, passt das zusammen? Die 90-köpfige Expertenjury des Meininger International Craft Beer Awards 2017 war sich jedenfalls einig und kürte das Bier aus der Eifel zum besten deutschen Craftbier des Wettbewerbs. Grund genug für uns, uns auch mal ein Gläschen einzuschenken und euch darüber zu berichten. Unser Eindruck vorweg: Kräftiges Bier trifft feinen Bourbon!

Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock – das ist drin in der Flasche

Zugegeben: 8,90 Euro (UVP auf Hersteller Website) für ein 0,33 Liter-Fläschchen ist schon eine Ansage. Nicht umsonst bezeichnet die Vulkan Brauerei dieses Craft Beer als seine „Perle“. Dem stilvollen Trinker wird mit dieser Flasche aber ein besonderes Erlebnis zuteil. Aber der Reihe nach: Es handelt sich hier um ein Doppelbock-Bier, welches im tiefsten Bierkeller der Welt in 30 Metern Tiefe in echten Bourbon-Fässern bei natürlicher Kühlung sechs Monate lagert. Jedes Fass wird nur ein einziges Mal verwendet, damit auch wirklich das volle Aroma des Bourbon in das Bier übergeht. Allein das kann man schon mal so stehen lassen. Typisch für einen Doppelbock hat dieses Craft Beer einen erhöhten Alkoholgehalt von 9,50 Vol.-%. Allerdings gehört das Bier mit einer Bitterkeit von 20 IBU (International Bitterness Units) zu den eher milderen seiner Zunft. Die Brauerei verwendet für dieses Bier die Hopfensorten Saphir, Hallertauer Herkules und Hallertauer Tradition, dazu die Malzsorten Pilsener Malz, Cara Hell und Münchner Malz. Die Stammwürze beträgt 20° Plato.

So riecht und schmeckt das Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock

Mit einer empfohlenen Trinktemperatur von 10 bis 12 Grad Celsius gießen wir dieses Craft Beer in unser Glas. Die Farbe ist dunkel bernsteinfarben. Und obwohl das Bier nicht gefiltert ist, ist es relativ klar. Der weiße, grobporige Schaum zergeht relativ schnell wieder. Die Nase nimmt einen angenehmen süßen Duft nach Malz auf – erinnert ein bisschen an ein Karamellbonbon mit Vanillegeschmack. Wenn man es weiß, riecht man sogar etwas Whisky (aber nur, wenn man es weiß). Der erste Schluck bleibt lecker süßlich nach Malz, auch die Vanillenote bleibt bestehen. Insgesamt ein sehr feiner, milder Geschmack – im Verlauf kommt eine leichte, rauchige Würze hinzu. Im Nachgang kommt der typische Whiskygeschmack stärker zum Vorschein. Den Alkoholgehalt merkt man anfangs fast gar nicht. Aber Vorsicht: Irgendwann holt er euch ein (spätestens, wenn ihr den Bierkeller verlasst).

Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock 2
Das Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock hat einen dunklen, kupferfarbenen Ton

Unsere Meinung zum Vulkan Bourbon Barrel Doppelbock

Die Jungs aus Mendig haben hier in der Tat ein preiswürdiges Bier gebraut! Es ist und bleibt aber ein besonderer Genuss – betrinken will man sich mit diesem Tropfen keinesfalls. Wenn ihr aber mal auf der Suche nach einem etwas anderen Geschenk seid und / oder euren Gästen etwas Außergewöhnliches präsentieren wollt, solltet ihr zugreifen. Kulinarisch gesehen passt dieses Bier hervorragend zu kräftigen Speisen, wie etwa geschmorte Lammkeule, Wildgerichte oder Haxen. Ebenso könnten wir uns das Vulkan Bourbon Barral Doppelbock als gute Zugabe für Gulasch vorstellen (sowohl als Zutat als auch als Begleiter zum Essen). Ich denke, wir schmeißen mal den Grill an!

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Björn Zimmer
Björn ist leidenschaftlicher Griller und liebt es, seine Erfahrungen am Grill in Worte zu fassen und mit anderen zu teilen.