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Rhabarber Kompott schnell & einfach selber machen

Rharbarber-Kompott
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Rhabarber Kompott schnell & einfach

Süß-sauer und fruchtig – Rhabarber ist eigentlich ein Stangengemüse. Trotzdem ist er ideal für Kuchen und fruchtige Desserts. Wir zeigen Euch, wie Ihr aus den frischen rot-grünen Stangen ein leckeres Rhabarber-Kompott zubereitet.

  • Vorbereitungszeit: 00:30
  • Grill- / Kochzeit: 00:10
  • Gesamtdauer: 00:30
  • Menge: 4 Portionen 1x

Zutaten

Scale
  • 750 g rotstieliger Rhabarber
  • bis zu 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 100 ml Wasser
  • 12 EL Zitronensaft
  • 30 g Speisestärke

Schritt für Schritt

  1. Rhabarber waschen. Blätter, Stielansätze, harte Fasern sowie beschädigte Stellen entfernen. In 2-3 cm lange Stücke schneiden.
  2. Rhabarberstücke in einen Topf geben und 2 EL Zucker unterrühren. Abdecken und 20 Minuten durchziehen lassen.
  3. Vanilleschote weichklopfen, aufschneiden, das Mark herausschaben.
  4. Wenn die Rhabarberstücke genügend Saft gezogen haben, Wasser und Zitronensaft hinzugeben. Aufkochen, Hitze zurücknehmen und ca. 5 Minuten dünsten.
  5. Vanillemark unterrühren.
  6. Speisestärke in einem Becher mit 5-6 EL Wasser verrühren. In das Kompott geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen.
  7. Hitze zurücknehmen und 1-2 Minuten weiter köcheln lassen. Regelmäßig umrühren.
  8. Rest des Zuckers unterrühren. Abschmecken.
  9. Kompott vom Herd nehmen, umfüllen und abkühlen lassen.

Tipps & Hinweise

  • Zur Abwechslung aromatisiert Ihr Euer Kompott anstatt mit Vanille mit anderen Gewürzen. Zum Beispiel passen Zimt, gemahlene Nelken oder Kardamom sehr gut zum Rhabarberaroma. Eine leckere Variante ist Erdbeer-Rhabarber-Kompott, bei dem Ihr frische Erdbeerstückchen mitkocht.
  • Für ein glutenfreies Rhabarber-Kompott verwendet Ihr Johannisbrotkernmehl, Mais- oder Kartoffelstärke oder Sago als Bindemittel.
  • Der Säuregehalt der einzelnen Rhabarberstangen kann sehr stark schwanken. Damit Ihr die richtige Balance zwischen süß und sauer findet, schmeckt Ihr Euer Kompott vor dem Servieren noch einmal ab.

Nutzpflanze Rhabarber: erfrischend und lecker

Früher war der Rhabarber mit seinen auffallend großen Blättern und leuchtend roten Stängeln in vielen Gärten zu finden. Heute bauen ihn Hobbygärtner viel seltener an. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Himalaja und hat eine lange Geschichte als Heilpflanze. In der Küche dient sie vorwiegend zur Zubereitung von Kuchen, Marmeladen, Konfitüren und Kompotten. Verwendet werden zumeist die Stängel. Im britischen Yorkshire, wo die Pflanze traditionell angebaut wird, gibt es neben süßen auch pikanter Gerichte mit Rhabarber.

Kompott – was ist das eigentlich?

Ein Kompott im engeren Sinn besteht aus gesüßten, leicht gegarten Fruchtstücken. Dabei kann es sich um ganze oder geteilte Früchte handeln oder um ein stückiges Mus. Als Garflüssigkeit eignen sich Wasser, Fruchtsäfte oder alkoholhaltige Flüssigkeiten. Gelegentlich wird das Kompott mit Nelken, Zimt oder anderen Gewürzen aromatisiert. Es eignet sich – warm oder kalt – als Dessert, Beilage oder Zwischenmahlzeit. In einigen Regionen ist es üblich, alle süßen, gegarten Fruchtzubereitungen als Kompott zu bezeichnen.

Rhabarber kaufen: rotstielige und grünstielige Sorten

Rotstielige Sorten wie Himbeer Rhabarber, Holsteiner Edelblut oder Red Valentine sind fruchtig-süßlich im Geschmack. Meist müssen sie nicht geschält werden und eignen sich ausgezeichnet für die Kompott-Zubereitung. Daneben gibt es Sorten mit roter Schale und grünem Fruchtfleisch sowie grünstielige Sorten. Je grüner eine Rhabarbersorte ist, desto höher ist der Säuregehalt. Aufgrund des herben Aromas könnt Ihr sie beispielsweise für ein Chutney verwenden.