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Stollen – einfaches Rezept

Stollen Rezept

Mit diesem Stollen Rezept gelingt euch das traditionelle Gebäck zur Weihnachtszeit, das ursprünglich aus Deutschland stammt. Es besteht aus einem süßen Hefeteig, der mit Trockenfrüchten, Marzipan und Mandeln gefüllt ist und nach dem Backen mit Puderzucker bestäubt wird. Mit diesem Stollen Rezept könnt ihr bei der nächsten Familienfeier in der Weihnachtszeit so richtig punkten oder ihr habt ein tolles Geschenk. Zusammen mit Glühwein oder Glühgin eine unverzichtbare Nascherei zur Weihnachtszeit.

Stollen – einfaches Rezept

5 aus 2 Bewertungen
Vorbereitung 15 Min.
Zubereitung 1 Std.
Backen 50 Min.
Gesamt 2 Stdn. 5 Min.
Gericht Nachspeise
Menge 1 Stollen
Kalorien 4310 kcal

Zutaten
  

  • 500 g Weizenmehl
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 50 g frische Hefe
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise gemahlene Nelken
  • 100 g Rosinen
  • 100 g Sultaninen
  • 100 g gehackte Mandeln
  • 50 g gehacktes Marzipan
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung
 

  • Zu Beginn das Mehl in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und in die Mulde geben. Etwas Mehl darüber stäuben und mit einem Tuch abdecken. An einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen, bis sich das Mehl aufgelockert hat.
  • Butter und Zucker in einer kleinen Schüssel schmelzen und zusammen mit dem Ei, Salz, Kardamom und Nelken zum Mehl geben. Alles gut verkneten und nochmals ca. 15 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig vergrößert hat.
  • Rosinen, Sultaninen, Mandeln und Marzipan unter den Teig kneten. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer langen Rolle formen und in eine gefettete Stollenbackform legen. Die Stollenform mit einem Tuch abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
  • Den Ofen oder Grill mit Deckel auf 180 Grad vorheizen und den Stollen ca. 45-50 Minuten backen, bis er goldbraun ist. Den Stollen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Den Stollen mit Puderzucker bestäuben und servieren. Er schmeckt am besten, wenn er warm ist und mit Butter bestrichen wird.

Nährwerte

Calories: 4310kcalCarbohydrates: 629gProtein: 100gFat: 164gSaturated Fat: 64gPolyunsaturated Fat: 21gMonounsaturated Fat: 66gTrans Fat: 3gCholesterol: 410mgSodium: 1072mgPotassium: 3018mgFiber: 39gSugar: 138gVitamin A: 3163IUVitamin C: 6mgCalcium: 786mgIron: 33mg
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Woher kommt das Stollen Rezept?

Der Stollen hat eine lange Tradition und gehört seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Weihnachtsgebäcken in Deutschland. Er wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert von Klostern hergestellt und an arme Menschen verteilt. Der Stollen sollte eine Erinnerung an das Brot sein, das Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern teilte.

Stollen Rezept mit Quark

Durch die Zugabe von Quark bekommt der Stollen eine feine, saftige Konsistenz und einen leicht säuerlichen Geschmack. Dafür einfach 150 g Magerquark bei Schritt 2 zusammen mit der Butter und dem Zucker verrühren. Dies harmoniert gut mit den süßen Trockenfrüchten und dem Marzipan und rundet den Geschmack des Stollens ab. Der Quark sorgt außerdem dafür, dass der Teig leichter wird und nicht so schnell trocken wird. Probiere es einfach aus und überrasche deine Familie und Freunde.

Welches Mehl eignet sich für Stollen?

Für die Herstellung von Stollen eignet sich am besten Weizenmehl der Typ 405 oder 550. Diese Mehlsorten haben einen mittleren bis hohen Glutenanteil, der für den Aufbau der Teigstruktur notwendig ist. Sie sorgen dafür, dass der Stollenteig aufgeht und eine schöne, lockere Konsistenz bekommt. Du kannst auch ein Mischung aus Weizen- und Roggenmehl verwenden, um dem Stollen eine etwas herzhaftere Note zu geben. In jedem Fall solltest du darauf achten, dass das Mehl frisch und von guter Qualität ist. Auf diese Weise wird der Teig gut gelingen und der Stollen wird lecker und saftig.

Wie bekomme ich meinen Stollen saftig?

Um einen saftigen Stollen zu bekommen, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest. Zunächst ist es wichtig, dass du die richtigen Zutaten verwendest. Verwende für den Teig Weizenmehl der Typ 405 oder 550 und achte darauf, dass die anderen Zutaten, wie Butter, Ei und Milch, frisch und von guter Qualität sind.

Und wie so oft spielt Zeit eine wichtige Rolle bei einem Rezept für Stollen. Lass den Teig nach dem Kneten an einem warmen Ort ausreichend lange ruhen, damit sich die Hefe entfalten und der Teig aufgehen kann. Dies ist wichtig, damit der Stollen im Ofen schön aufgeht und eine schöne, lockere Konsistenz bekommt.

Außerdem ist es wichtig, dass der Stollen im Ofen nicht zu lange gebacken wird. Überbackene Stollen werden trocken und hart, statt saftig und locker. Stelle daher sicher, dass du die Backzeit im Auge behältst und den Stollen rechtzeitig aus dem Ofen nimmst.

Zuletzt kannst du den Stollen nach dem Backen noch mit Butter bestreichen und ihn so saftiger und leckerer machen. Diese Maßnahme sollte allerdings erst erfolgen, wenn der Stollen vollständig ausgekühlt ist, da sonst die Butter im Teig schmelzen würde und der Stollen seine Form verlieren würde.

Wann ist die beste Zeit Stollen zu backen?

Die beste Zeit, um Stollen zu backen, ist in der Regel einige Wochen vor Weihnachten. So hast du genügend Zeit, um den Stollen reifen zu lassen und ihn bis zum Festtag schön weich und saftig zu bekommen. Wenn du den Stollen früher backst, kannst du ihn in Frischhaltefolie einwickeln und in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren. So bleibt er lange frisch und du kannst ihn erst kurz vor Weihnachten auspacken und anschneiden.

Was gehört nicht in ein klassisches Stollen Rezept?

In einen Stollen gehören in erster Linie Mehl, Hefe, Butter, Milch und Trockenfrüchte wie Rosinen und Sultaninen. Daneben werden auch oft Mandeln und Marzipan hinzugefügt, um dem Stollen eine besondere Note zu verleihen. Allerdings gibt es einige Zutaten, die nicht in einen Stollen gehören und die man besser weglassen sollte.

Zum Beispiel sollte man keine frischen Früchte, wie zum Beispiel Äpfel oder Birnen, in den Stollen geben. Diese Früchte enthalten viel Wasser und können den Teig aufweichen und verderben. Auch Obstkonserven, wie zum Beispiel Ananas oder Kirschen, eignen sich nicht für ein Stollen Rezept. Sie enthalten zu viel Zucker und können den Teig unter Umständen zu süß machen.

Warum gehört Alkohol nicht in Stollen?

Alkohol spielt beim Stollen Rezept keine Rolle, weil er in der Regel für Kinder und Jugendliche geeignet sein sollte. Stollen ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck, das in vielen Haushalten zu Weihnachten gebacken und serviert wird. Aus diesem Grund sollte der Stollen auch für alle Familienmitglieder, einschließlich der Kinder, geeignet sein.

Zudem entzieht Alkohol dem Teig Feuchtigkeit und kann dazu führen, dass der Stollen trocken und hart wird. Stattdessen verwendet man bei so manchem Stollen Rezept Rum-Aroma, um ihm eine leicht alkoholische Note zu verleihen. Dieses Aroma ist jedoch vollkommen alkoholfrei und sorgt dafür, dass der Stollen trotzdem lecker und saftig bleibt.

Was ist der Unterschied zwischen Rosinen und Sultaninen?

Rosinen und Sultaninen sind beides Trockenfrüchte, die häufig in süßen Gebäcken und Teigen verwendet werden – so auch bei diesem Stollen Rezept. Der Unterschied zwischen den beiden Früchten liegt in ihrem Ursprung. Rosinen werden aus Weinbeeren gewonnen, die getrocknet und entsteint werden. Sie haben eine runde, glänzende Form und sind meist heller im Farbton als Sultaninen.

Sultaninen hingegen stammen aus der Trockenpflaume, die auch als Zwetschge bekannt ist. Sie werden ebenfalls getrocknet und entsteint, haben aber eine längliche Form und sind dunkler im Farbton als Rosinen. In Bezug auf den Geschmack unterscheiden sich Rosinen und Sultaninen kaum voneinander. Beide Früchte haben eine süße, fruchtige Note und eignen sich gut für die Verwendung in Teigen und Gebäcken.

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