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Beefer XL – Der Doppel Beefer

Beefer XL
Foto: Beefer Grillgeräte GmbH

In der aktuellen Ausgabe der Beef (04/2016) habe ich beim Durchblättern der Produktvorstellungen etwas Interessantes entdeckt. Den Beefer, die Steakmaschine schlechthin, gibt es nun in einer neuen XL Variante. Der Doppel Beefer oder offiziell: Beefer XL!

Die Ausstattung des Beefer XL:

Der Doppel Beefer ist ausgestattet mit zwei der bereits im Beefer One verbauten Hochleistungs-Keramik-Brennern, die eine Temperatur von 800° Celsius erreichen und dem Steak innerhalb weniger Sekunden eine hervorragende Kruste verpassen und das Fleisch herrlich karamellisieren. Die Grillfläche, oder besser gesagt Beef-Fläche, beträgt bei dem Beefer XL 20 x 30 cm. Hier sollten etwa vier „gut gebaute“ Steaks oder ein amtliches Porterhouse bequem Platz nehmen können.

Das Grillrost sowie die Fettauffangschale können weiterhin rausgenommen werden, was die Reinigung des Beefer XL zum Kinderspiel macht.

Was kostet der Beefer XL und warum wir vom Beefer selber bauen abraten:

Kommen wir direkt mal auf Punkt: Der Beefer XL soll circa 1499 Euro kosten und ist damit wahrlich kein Schnäppchen. Der Beefer wird häufig als ein überteuertes Männer Spielzeug dargestellt, was unserer Meinung nach absolut falsch ist. Man erhält den Beefer One, also den kleinen Bruder des Beefer XL zu einem Preis von 699 Euro. Hierfür bekommt man allerdings auch ein Gerät, welches durchdacht, TÜV geprüft und aus edlen Materialien gefertigt ist. Der Hochtemperatur Keramikbrenner ist nicht zu vergleichen mit einem 20 Euro Gasheizstrahler, der häufig für einen Beefer Selbstbau verwendet wird. Der Brenner im Beefer ist für den „Überkopfbetrieb“ konzipiert und hat in keinster weise etwas mit dem Heizstrahler aus dem Baumarkt gemeinsam. Tut euch einen Gefallen und lasst die Finger von den Beefer Selbstbau Projekten! Es ist einfach nur wahnsinnig gefährlich!

Der Beefer One, den kleiner Bruder des Beefer XL gibt es ab 699 Euro.
Der Beefer One, den kleiner Bruder des Beefer XL gibt es ab 699 Euro. Bild: Beefer Grillgeräte

Was unterscheidet den Beefer XL von einem Grill?

Der wohl bedeutendste Unterschied zwischen einem Beefer und einem normalen Grill liegt darin, dass beim Beefer die Hitze von oben kommt. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass heruntertropfendes Fett auf der Holzkohle oder den Brennern eures Gasgrills nicht verbrennt und es zu keiner Flammenbildung unterhalb des Steaks kommt. Die Steakhäuser in den USA grillen ihr Fleisch übrigens mit dem gleichen Prinzip!

Ein weiterer entscheidender Unterschied zu einem normalen Grill ist letztendlich, dass man die Temperatur von rund 800° Celsius einfach nicht erreichen kann. Die hohe Temperatur sorgt dafür, dass das Steak innerhalb von 30 Sekunden eine tadellose Kruste bekommt, ohne dass es im inneren übergart. Das ist wichtig für den absoluten Steak Genuss. (Hier könnt ihr mehr über die sogenannte „Maillard Reaktion“ lesen).

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1 Bewertungen
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  • Beefer XL von Beefer Original,
  • perfekt für Steaks und Pizza,

Weitere Infos zu allen Beefer Modellen findet ihr beim Hersteller. Beitragsbild: Beefer Grillgeräte GmbH

9 Kommentare

  1. Hi,

    ja, in den USA gibt es auch solche Geräte, dort nennt man diese Salamander.
    Und wenn man sich mal anschaut was die in groß kosten, dann ist der Beefer schon extrem teuer.
    Vor allem würde mich interessieren, warum der XL MEHR als das doppelte vom One kostet.
    Weniger Materialbearbeitung, weniger als das doppelte an Edelstahl, aber teurer im Preis?

    Wenn man dieses Gerät selbst designed, mit dem gleichen Brenner (Schwank), kommt man trotz Einzelfertigung auf ungefähr die Häflte des Preises des Beefers.

    Es ist ein „cooles“ Spielzeug, aber deutlich überteuert. Und neu war die Idee auch nicht…

    Viel Spaß weiterhin!

  2. Der Preis ist eine absolute Frechheit.
    Zudem habe ich so ein Gerät schon vor über einem Jahr für unter 400.- € gebaut!

  3. Leute ihr habt ja echt Ahnung. Eine Firma stellt ja nicht zum Selbstkostenpreis her. Mann – echt dann baut euch doch einen selber – viel Freude wenn euch der Mist um die Ohren fliegt. Wenn ihr ein wenig was von Betriebswirtschaft verstehen würdet. Klar ist das billiger, wenn ich im Baumarkt Zeug kaufe und zuhause selber verbaue…Bald gibt es keine Handwerker mehr, keine Innovationen und keine kleinen Firmen – weil alle meinen, sie müssten alles selber fummeln.

    Heiner

  4. Gelächter…
    über den Quatsch a la GSV Pseudobesserwisser.
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, denn das steht, dass bereits seit langer Zeit besser, größer und top funktionierend zig mal gebaut.
    Das mit den Handwerkern ist natürlich auch kpl. Stuss… gibt genügend Leutz, die selbst („selber“ zu schreiben, klingt albern) nichts Handwerkliches können.
    Tschüß.

  5. Ich persönlich finde, dass der Beefer XL wohl mehr für den Gastronomiebereich konzipiert wurde.
    Als normalsterblicher Grillfreund reicht die kleine Variante vollkommen aus.
    Wobei ich auch sagen muss, dass ich vor kurzem einen „Steakgriller“ von einem Metallbau-Unternehmen aus Dinslaken zum Testen bekommen habe und dieser (sagen wir mal mit Vorsicht) „Beefer-Nachbau“ mich echt überzeugt hat.
    Den Originalen Beefer hab ich auch schon ausprobiert.
    Der „Steakgriller“ bietet die gleichen Features, ist allerdings komplett aus Edelstahl gebaut; hat Tragegriffe die selbst im Betrieb nicht heiß werden; eine Menge Zubehör dabei und kostet „nur“ 599€.
    Auf meiner Seite hab ich dazu mal ein Testvideo gemacht.

    Der originale Beefer hat sich halt am Markt etabliert und sie haben als erste so ein Gerät entwickelt. Klar kann man dann auch diverse Preise verlangen.
    Meiner Meinung nach trotzdem zu teuer.

  6. Ich finde den XL echt klasse! Leider nicht meine Gehaltsklasse 🙁
    Für das Geld kauf ich mir ein Herd mit Backofen (mit Oberhitze und Umluft) und reicht dann noch ein Geschirrspüler! Bei der Hälfte ist meine Schmerzgrenze schon lange durchbrochen. Dann muss ich halt auf das China Modell warten – Sorry!

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René Corten
René ist ein Genussmensch und Griller durch und durch. Zu seinen Lieblings-Grills zählen der Kugelgrill und Water-Smoker. Auf Grillkameraden.de teilt er seine Erfahrungen am Grill in Form von Rezepten und Ratgebern.