Spare Ribs sind der Hit auf jeder Grillparty. In unterschiedlichen Phasen werden sie über 6 Stunden (sog. 3-2-1 Methode) auf dem Grill bei 110 Grad Celsius schonend gegart und fallen danach fast von selbst vom Knochen. In diesem Beitrag zeigen wir, wie euch die Spareribs mit selbst gemachter Spareribs Marinade gelingen.

Zutaten für 6 Grillkameraden:

Für die Spareribs Marinade:

  • BBQ Soße
  • Flüssiger Honig

Zu Beginn: Vorbereitung der Spare Ribs

Etwa drei Stunden vor Grillstart habe ich die Spare Ribs ordentlich mit dem BBQ-Rub eingerieben. Vorher jedoch noch eine kleine „Fleißaufgabe“: Auf der Rückseite der Spare Ribs befindet sich eine sehr zähe Haut. Mit einem scharfen Messer gelingt es jedoch, diese ein Stück nach oben zu biegen. Dann kann man mit den Fingern zupacken und die Haut langsam abziehen. Zugegen, das ist etwas mühsam und nervig, zahlt sich am Ende aber aus.

Frei von Silberhaut und gut eingerieben mit BBQ-Rub warten die Spare Ribs auf ihre Bestimmung
Frei von Silberhaut und gut eingerieben mit BBQ-Rub warten die Spare Ribs auf ihre Bestimmung

Phase 1: Drei Stunden indirekt grillen

Nach dem Aufheizen habe ich den Grill auf etwa 110 – 120 Grad eingestellt. Bei dem Broil King Monarch reicht es aus, dafür lediglich den rechten Brenner eine Stufe über Minimum einzustellen. Mit Hilfe eines Geschirrhalters von IKEA (Gibt es auch hier zu kaufen) habe ich dann die Spare Ribs auf der linken Seite des Grills gestapelt und drei Stunden indirekt gegrillt.

Spare Ribs
Alle Mann an Bord: Mithilfe eines IKEA-Geschirrhalters finden die Spare Ribs Platz auf dem Grill

Phase 2: Zwei Stunden garen die Spare Ribs im Dampf

Nach den ersten drei Stunden haben die Spare Ribs schon gut Farbe bekommen, das Fleisch ist allerdings noch recht bissfest. Deshalb beginnt nun die etwas schonendere Phase: Die Spare Ribs werden in Alufolie eingewickelt und für zwei Stunden mit einem guten Schuss Apfelsaft und Apfelessig in deren Dampf gegart. Die Alufolie muss dicht verschlossen sein, damit der Dampf auch wirklich im Inneren des Pakets bleibt.

Spare Ribs
Gut verpackt in Alufolie werden die Spare Ribs nun im Dampf von Apfelsaft und Apfelessig gegart

Phase 3: Spare Ribs nochmal eine Stunde indirekt grillen

Nach der Dampfphase haben die Spare Ribs eine wunderbare Konsistenz und lösen sich schon leicht vom Knochen. Das Beste fehlt aber noch: Die Spareribs Marinade bestehend aus BBQ-Soße und einem guten Schuss flüssigem Honig. Die Rippchen habe ich für das Finale nebeneinander auf die linke Seite und die Mitte des Grills gelegt und die Oberseite ordentlich mit der Spareribs Marinade bestrichen. Innerhalb der folgenden Stunde habe ich immer mal wieder Spareribs Marinade hinzugefügt oder die Rips mit Apfelsaft besprüht, damit sie schön saftig bleiben.

Das Ergebnis war echt ein Traum! Viel Spaß beim Nachgrillen!

12 KOMMENTARE

  1. Bin grad dabei… Mal sehen, ob das ein “ Traum “ wird…. . Optisch schon mal der Bringer…. Danke fürs Rezept!

  2. Klingt wunderbar! Kann man die erste Phase auch am Abend davor machen und am nächsten Tag die andern beiden? Bei einem 57cm Grill wirds sonst bisschen knapp, wenn man einiges an Material zu verarbeiten hat 😉

    • Hallo Flo,

      das haben wir noch nicht versucht. Ich wüsste allerdings nichts, was dagegen spricht.
      Alternativ könntest du auch versuchen, eine zweite Eben auf der 57er Kugel zu bauen.

  3. Hallo,
    was heißt genau bei Phase 2 im Dampf garen?

    Verstehe ich das Richtig, dass ich dann einen Behälter mit dem Apfelsaft und Apfelessig mit unter/In die Folie stelle und die Temperatur gleich bleibt (110 – 120 °C) ?
    Bleibt die Temperatur bei allen 3 Phasen gleich?

    Vielen Dank im Voraus

    • Hallo Jens,

      richtig. Die Ribs sollen im Dampf „liegen“, damit sie zart und weich werden. Du kannst entweder eine Schale aus Aluminium o.ä. nehmen, oder aber du füllst die Flüssigkeit zum dämpfen mit in die Alufolie. Das geht aber nur, wenn man sie sehr dicht falten kann, damit keine Flüssigkeit oder Dampf austreten kann.

    • Hallo Oliver,

      die Flüssigkeit sollte ordentlich dampfen. Einfach mal vorsichtig lauschen, ob man es brodeln hört. Normalerweise reichen hier die 120 Grad aus. Es schadet aber auch nicht auf 140-160 Grad zu gehen.

  4. Hallöchen zusammen, wir sind gerade dabei das leckere Rezept zu testen, jedoch tun wir uns schwer, wie denn nun die Rippchen im Saft garen, bzw. wie wir das basteln. 🙂
    Wir haben das so verstanden, dass der Apfelsaft und Essig zum dampfen in die Folie hinein muss, jedoch die Rippchen nicht darin liegen sollen, sondern lediglich darin garen sollen…
    Wie machen wir das am besten, ohne dass die rips darin liegen? 😀

    Vielen lieben Dank schon mal vorab, es riecht schon herrlich! 🙂

    Grüßchen, Sabrina

  5. Es gibt Edelstahl-Grillschalen, in denen unten noch ein Gitter liegt. Eigentlich wohl als Abtropfgitter gedacht. Damit geht es aber super. Man hat ca. 1cm Platz, um den Saft unten einzufüllen und die Rips liegen darüber im trockenen.

  6. Hallo,
    ich habe auch schon 2 mal die 3-2-1 Rips gemacht.
    Mit 110-120 Grad ist man schon gut unterwegs.
    In Phase 2 habe ich die Alu-Weber-Grillschalen genommen und 1-2 cm Apfelsaft rein und dann die Rips und mit Alufolie gut verschlossen. Das funktioniert ganz super.
    Ich habe bei den 2 mal die Erfahrung gemacht, dass je nachdem wieviel Fleisch auf den Rips ist, auf die Temperatur achten sollte. Ich hatte nämlich beim 2. mal meistens so um die 130 Grad +/- ein paar Grad und zum Schluss waren die Rips mit mehr Fleisch super aber die Rips mit wenig Fleisch zu trocken.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here