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Burger richtig belegen: So landet der volle Geschmack im Mund und nicht auf dem Hemd

Burger belegen
Beim Burger belegen kommt es auf die richtige Reihenfolge an. Foto: Photo by Jean-claude Attipoe on Unsplash

Kennt ihr das? Der leckere Burger nährt sich dem Mund. Das kräftige Aroma kitzelt die Nase und der Geschmack ist schon fast auf der Zunge zu spüren. Und dann flutscht der Belag, das Hemd hat Flecken und man beißen nur ins Brötchen. Ein klassischer Fall für einen schlecht belegten Burger. Ja, es gibt eine falsche Art, einen Burger zu belegen. Wie es richtig geht, damit ihr bei jedem Bissen alle Zutaten gleichzeitig im Mund habt und weniger Fleckenentferner kaufen müsst, erfahrt ihr hier.

Burger-Zutaten vorbereiten und griffbereit auslegen

Vorbereitung ist alles. Damit das Zusammenbauen des leckeren Burgers gelingt, bevor der Patty zu kalt wird, ist es sinnvoll, alle Komponenten vorzubereiten und in einer Reihe auszulegen.

Das heißt, ihr schneidet die Burger Brötchen auf und legt beide Hälften so hin, dass ihr sie kurz vor dem Fertigbraten des Pattys anrösten könnt. Wascht die Salatblätter und trocknet sie mit einem Küchentuch ab. Schneidet die Tomate, Zwiebel und eingelegte Gurke in Scheiben. Öffnet alle Soßen-Flaschen und -Gläser und legt die gewünschte Menge an Käse sowie alle weiteren Zutaten und Hilfsmittel bereit. Auf diese Weise verliert ihr keine wertvolle Zeit damit, irgendwelche Behälter aufzuschrauben, ein neues Messer zu holen oder Gemüse zu schnippeln. Dadurch schafft es der Käse dank der Hitze des Pattys nach dem Belegen noch anzuschmelzen.

Das Schöne am selbst gemachten Burger ist, dass man nach dem Prinzip Baukasten alles aufschichten oder weglassen kann, was man (nicht) mag. Unabhängig davon, ob ihr euren Burger mit beispielsweise Avocado, Speck oder Ziegenkäse veredelt, sollten alle Zutaten griffbereit liegen, wenn das Hamburger Brötchen und der Patty von der Pfanne oder vom Grill kommen.

Sind die Burger in der korrekten Reihenfolge belegt, steht dem Genuss nichts im Wege. Foto: Mae Mu on Unsplash

Warum die richtige Reihenfolge beim Belegen von Burgern wichtig ist

Das Verrutschen des Belags ist ein wichtiger Grund, warum es sich lohnt, den Burger in einer bestimmten Reihenfolge zu belegen. Schon zu viele T-Shirts und Hemden wurden durch verräterische Flecken ruiniert. Es gibt aber noch einen anderen Grund: Cleveres Schichten hält das frische Gemüse knackig und verhindert, dass das gerade angeröstete Burger Brötchen aufweicht. Das Brötchen schmeckt nach frisch getoastetem Brötchen und nicht nach Brat- oder Fleischfett. Insgesamt harmonieren die Geschmäcker der einzelnen Zutaten ideal, aber lassen sich doch einzeln ausmachen. Bei einer schlechten Reihenfolge werden Frische und Geschmack eingebüßt.

Die perfekte Reihenfolge beim Belegen von Burgern

Wer einen Burger so belegen will, dass in puncto Geschmack, Konsistenz und Optik das Optimum erreicht wird, sollte folgende Reihenfolge probieren:

  • untere Hälfte des Burger Brötchens (angeröstet)
  • Soße (nach Wahl)
  • Zwiebelscheibe
  • Salat
  • Tomatenscheibe
  • Käse (geht auch vegan, sollte aber mindestens 40 Prozent Fettgehalt haben, damit er gut schmilzt)
  • Patty (muss nicht immer aus Fleisch sein, es gibt auch leckere vegane oder vegetarische Pattys)
  • Soße
  • obere Hälfte des Brötchens (angeröstet)

Der Effekt wird beim Hineinbeißen klar. Das Burger Brötchen ist schön fest, der Salat nicht durch die Hitze verwelkt, die Tomate rutscht nicht und trotz mehrerer Schichten hält der Burger zusammen und lässt sich ohne Probleme essen. Ein Traum.

Fazit

Geschmacklich geht nichts über einen Burger, der selbst mit frischen Zutaten belegt wurde. Die Lust auf einen Burger aus dem Fast Food Restaurant vergeht schnell, wenn man sich alte Burger von den üblichen Verdächtigen anschaut. Die sehen auch nach 10 Jahren noch fast so aus wie am ersten Tag – einer der alten Burger wird sogar in Island ausgestellt. Schauderhaft, was da wohl drinstecken muss. Da ist ein selbst belegter Burger um Welten besser – besonders, wenn man die perfekte Reihenfolge beim Belegen befolgt. Das Risiko für fiese Flecken wird so ebenfalls minimiert.

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