Mutzenmandeln nach klassischem Rezept

Kein Wieverfastelovend oder Rosenmontag ohne Mutzenmandeln. Klein, handlich und mit Puderzucker bestreut ist das kleine Gebäck ein perfekter Snack in der Karnevalszeit.

Mutzenmandeln
Foto: Adobe Stock | #192231892
Vorbereitung
30 Min.
Grillzeit
1 Std. 5 Min.
Gesamt
1 Std. 35 Min.
Portionen
100 Stück

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Mutzenmandeln sind ein absolutes Muss für die Karnevalszeit. Auch wenn in diesem Jahr unser geliebter Fastelovend wieder einmal von der Pandemie überschattet wird, lassen wir uns die Laune nicht vermiesen. Wir machen uns eine große Portion und feiern zusammen mit einem Fässchen Kölsch zuhause. Nützt ja nix! Wir zeigen in diesem Rezept von Oma, wie auch euch die typischen Mutzenmandeln gelingen. Und natürlich lässt sich diese Köstlichkeit mit einem feuerfesten Topf oder Wok auch auf dem Grill oder Grillfass zubereiten.

Was ist der Unterschied zwischen Mutzenmandeln und Mutzen?

Wer denkt, Mutzenmandeln und Mutzen sind das selbe, der irrt: Ersteres macht ihr aus einer Art Mürbeteig und haben – wie der Name schon sagt – die Form von Mandeln. Rheinische Mutzen hingegen bereitet ihr auf Basis eines Rührteigs zu. Das macht sie tendenziell noch etwas fluffiger. In unserer Region kennen wir Mutzen auch eher als kleine Bällchen statt als Mandeln und haben dafür ein herrliches Mutzen-Rezept mit Quark von unserer Oma (folgt). Es gibt aber auch Regionen, in denen bezeichnet das Wort Mutzen ein dünn ausgerolltes und in Rauten geschnittenes Gebäck.

Zutaten für 100 Stück

100 Stück

Für den Teig:

  • 500 gMehl
  • 150 ggemahlene Mandeln
  • 1Päckchen Backpulver
  • 150 gZucker
  • 3-4Tropfen Bitteraroma
  • 1Fläschchen Rum-Aroma
  • 4Eier
  • 1Prise Salz
  • 150 gButter (sehr weich)
  • 50 gZucker (zum Bestreuen)
  • Puderzucker (zum Bestäuben)

Zubehör:

  • 1Einen Topf (Wok oder Fritteuse)
  • 1Öl oder Fett zum Ausbacken (stark erhitzbar, z.B. Butterschmalz - Oma schwört sogar auf Schweineschmalz)
  • 1Mutzenmandel-Ausstechform

Zubereitung

  1. Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver in eine Rührschüssel geben und mischen. Eier mit dem Zucker, Aromen, Salz und der weichen Butter in eine andere Schüssel geben und mit dem Schneebesen schaumig schlagen. Anschließend zum Rest in die Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Hierfür eignet sich am besten eine Küchenmaschine mit Knethaken . Mit Hand ist es entsprechend aufwendiger.

  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal von Hand kneten, bis er schön glatt ist. Dann den Teig zu einer großen Kugel formen, in Folie einwickeln und ca. 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

  3. Den Teig wieder auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dick ausrollen. Nun könnt ihr mit der Mutzenmandeln-Ausstechform die kleinen Tropfen ausstechen. Alternativ formt ihr sie mit zwei Teelöffeln. Das ist allerdings etwas zeitintensiver.

  4. Das Fett oder Schmalz im Topf oder Fritteuse erhitzen (Achtung: Schmalz eignet sich nicht für jede Fritteuse!) und die Mutzenmandeln schwimmend in dem siedenden Fett goldgelb backen. Unbedingt darauf achten, dass sie frei schwimmen und nicht aneinander kleben. Anschließend mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Kuchenrost gut abtropfen lassen.

  5. Solange die Mutzenmandeln noch warm sind, diese mit dem übrigen Zucker bestreuen. Sobald sie kalt sind, zum Finale den Puderzucker drüber streuen und genießen.

Nährwerte pro Portion

Kalorien
35 kcal
Eiweiß
2 g
Fett
1 g
Kohlenhydrate
5 g

Tipps & Tricks

  • Der Teig muss gut gekühlt sein, sonst klebt er beim Ausrollen und Ausstechen — nach dem Kneten ruhig eine Stunde in den Kühlschrank.

  • Haltet das Fett konstant bei etwa 170 °C: zu heiß werden die Mutzen außen dunkel und bleiben innen roh, zu kalt saugen sie sich voll.

  • Frittiert in kleinen Portionen — zu viele Mutzen auf einmal lassen die Fett-Temperatur abstürzen.

  • Der Zucker muss auf die noch warmen Mutzen, der Puderzucker erst auf die kalten — dann haftet beides perfekt.

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